Türkei & Kappadokien

Schon lange steht diese Region der Türkei auf unserem Reiseplan, aber bisher hat es noch nicht geklappt.
Schön, dass ich einige Bilder von Freunden bekommen habe, die eine Reise dorthin gemacht haben und mit dem Heißluftballon über das bizarre Tuffsteingebirge gefahren sind.
Danke an Werner Rambke, dass ich die Bilder hier präsentieren darf.

Deshalb an dieser Stelle erst einmal viel Spaß bei der „Ballonfahrt“ durch die Bildergalerie.
Weiter unten gibt es noch einige Informationen zu Kappadokien.


Kappadokien – von den Persern Katpatuka (Land der schönen Pferde) genannt - liegt in ZentralanatolienGöreme ist der bekannteste Ort, der jedes Jahr viele Besucher anzieht. Von hier sind die aus dem weichen Tuff herausgearbeiteten Wohnhöhlen schnell zu erreichen. 1985 wurden die Felsformationen von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Seit 1960 werden viele der unterirdischen Städte von den Archäologen freigelegt.

Rund um Göreme gab es einst intensive vulkanische Tätigkeiten, die das Landschaftsbild nachhaltig geprägt haben.
Erdverschiebungen in Zentralanatolien haben ebenfalls zu den heute so charakteristischen Formationen aus Tuff geführt. Auch das Klima – und vor allen Dingen der Regen – schwemmen viel Erosionsmaterial in die Täler.
So sind die für Kappadokien berühmten Feenkamine entstanden.

Auch der Mensch hat über viele Jahrtausende hinweg die Tuffformationen geprägt. Wohnhöhlen und Kirchen sind entstanden; Taubenschläge sind überall zu sehen. Erste Siedlerspuren lassen sich bis 6500 v.Chr. zurückverfolgen.
Heute dürfen keine neuen Räume mehr geschaffen werden; so soll die Erosion nicht durch Menschenhand beschleunigt werden.

Kappadokien war bereits bis zur byzantinischen Zeit ein frühchristliches Zentrum; mehr als 3000 Kirchen sind bis heute entdeckt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es eine christliche Vergangenheit. Erst im Rahmen der Umsiedlung zwischen der Türkei und Griechenland in den Jahren 1922/24 wurde die Region moslemisch.


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