Thailand - River Kwai


kwai kwai Die Tour führt uns von den Schwimmenden Märkten  weiter nach Kanchanaburi, der Stadt, die durch ein trauriges Ereignis zu legändarem Weltruhm gelangt ist: der Brücke am Kwai. 122 km nordwestlich von Bangkok gelegen, haben die Japaner diese Verbindung über den Fluss geschaffen. Sie bauten damals für ihren strategischen - kriegerischen - Nachschub diese 415 km lange Eisenbahnstrecke nach Burma. Während der Bauzeit von 16 Monaten haben viele Menschen den Tod gefunden. Zehntausende  asiatische und alliierte Kriegsgefangene kamen unter unmenschlichen Bedingungen ums Leben.

kwai kwai

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Die Brücke wurde während des Krieges von den Britten zerstört; Japaner ersetzten später das fehlende Teil durch eine rechteckige Konstruktion. Thailand kaufte danach die Brücke den Alliierten für 50 Mio. Baht (15 Baht = 1 DM) ab.

Soldatenfriedhof In der Tempelanlage vom Wat Phra Chaichumpol  wurde 1977 von den dort lebenden Mönchen ein eindruckvolles JEATH War Museum errichtet. Sie haben persönliche Dinge der Gefangenen, Kriegsmaterial und -fotos zusammengetragen. Ein stilles Mahnmal gegen den Krieg.

Die Don-Rak Kriegsgedenkstätte befindet sich gegenüber dem Bahnhof von Kancanaburi. Sie gedenkt der 6982 australischen, holländischen und britischen Kriegsgefangenen, die während der Bauphase der Bahn ihr Leben verloren. Jedem Gefallenen wurde zum Gedenken ein Grabstein mit seinem Namen errichtet.




Fahrkarte Vom Bahnhof Kanchanaburi geht es dann mit den Zug in das 50 km entfernte Nam Tok Sai Yok Noi. 3 Stunden Fahrt, und mit viel Glück (oder war es Buddha’s Hilfe?) kommen wir heile über die recht baufälligen Schienen an. Nach dem Krieg wurde die Death Railway (Todeseisenbahn) größtenteils demontiert; heute ist sie wieder bis zur Endstation geöffnet.

Einige Tage des Müßiggangs sind jetzt angesagt. Wir tun das im Pung Waan Ressort in der Nähe von Nam Tok (190 km von Bangkok und 55 km von Kanchanaburi entfernt). Pung Waan heißt Honigbiene.

Wir fühlen uns hier einfach wohl; baden im Pool und machen lange Spaziergänge in die Umgebung.


Vom River Kwai reisen wir weiter Richtung Ayutthaya



pfeilEs war auf unserem Urlaub in Sri Lanka:

Bei der Fahrt über die Insel kommen wir auch durch den kleinen Ort Kitulgala am Fluss Kelani. Eigentlich kein Ort zu Verweilen, hätte da nicht 1957 ein Nachbau der alten Eisenbahnbrücke gewesen. Es war die größte Brückenkulisse der Filmgeschichte aus 1200 Bambusrohren; 35 m hoch und 130 m lang.

slGedreht wurde hier die Brücke am Kwai, ein Spielfilm von David Lean nach dem gleichnamigen Roman von Pierre Boulle. Und wie das in Filmen oftmals üblich, weichen allerdings Roman und Film voneinander ab. Sicher auch von der harten, traurigen Wirklichkeit ...

Der Film konnte damals nicht an historischer Stätte gedreht werden, weil die Regierung von Sri Lanka keine Drehgenehmigung am Khwae Yai aus Rücksicht auf die schlimmen Ereignisse erteilt hat.

Heute steht diese Filmbrücke nicht mehr, aber in einem kleinen Restaurant am Ufer des Kelani hängen viele Bilder von den Dreharbeiten. So wie dieses hier.


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