Tansania - Kilimanjaro


Mit den Erlebnissen und Erfahrungen vom Mount Meru sind wir nun hierher an den Kilimanjaro gekommen.
An Afrikas höchsten Berg, der mit 5896 Meter Anziehungspunkt für viele Bergsteiger ist und im gleichnamigen Nationalpark direkt an der Grenze zwischen Tansania und Kenia liegt.

Natürlich hatten auch wir das Ziel, eines Tages auf dem Gipfel zu stehen. Aber die letzten Tage mit Magen- und Darmproblemen haben bei mir dazu geführt, dass ich zu der Entscheidung komme, nicht auf den Kili zu kraxeln. War ich doch zufrieden mit meinen bisherigen “tansanischen Bergerfolgen”.

Capricorn Hotel Ich habe mich damit abgefunden, mir dieses Gebirgsmassiv von unten anzusehen und auf “meine Männer” zu warten. Irgendwie bin ich dann aber doch ganz erleichtert, als mir Hubert mitteilt, mich nicht mit meinem angegriffenen Magen alleine zu lassen. So verabschieden wir Dieter am Marangu Gate, wünschten ihm viel Erfolg am Berg. Selbstverständlich hat er uns nicht enttäuscht, und ist oben angekommen !!!!!

Hotel Hubert und ich haben dann kurzerhand den weiteren Verlauf unserer Urlaubsreise durch Tansania und Sansibar geändert und umgeplant.

Vom Capricorn Hotel hier am Ausgangspunkt der Route hinauf auf den Gipfel, dem Marangu Gate, ist die untere Region des Kilimanjaro landschaftlich schön und erlebnisreich. Also ist Trekking angesagt. Das Hotel liegt traumhaft eingebettet in einem mit Blumen übersäten Garten.

MaranguIm Hotel haben wir Swalehe kennen gelernt. Mit dem jungen Mann zusammen geht es dann raus in die Umgebung von Marangu. Kleine Dörfer, Hänge mit Obstbäumen, Wasserläufen und Wald haben wir durchstreift. Viel muss man sicher nicht zu diesen Bildern sagen; also einfach nur anschauen.

Dorf Wir gehen in die Dörfer der hier lebenden Chagga (auch Dschagga, Tschagga, Waschagga).
Noch heute wohnen sie - zumindest teilweise - in diesen Rundhütten, zusammen mit Ihren Kühen und Ziegen. Ein recht bedrückendes Gefühl kommt für mich hier in der Hütte auf, weil wir solche Wohnverhältnisse nicht gewohnt sind.

RundhütteJedes Mal, wenn ich mit meinem Camcorder filme, bin ich umringt von den Menschen. Die Kinder hören sofort auf zu spielen und kommen schnell angelaufen, um sich selbst einmal im Monitor der Kamera zu sehen.

DorfAm kleinen Bachlauf vorbei, kommen wir wieder einmal durch ein Dorf. Die Kühe und Ziegen  gehören einer Pastorenfamilie.

Freudig begrüßt uns der Geistliche, holt schnell sein Schifferklavier und spielt nur für uns.

PastorMutter und KindZum Abschied versammelt sich die ganze Familie im Garten. Die Schwiegertochter des Pastors winkt mit ihrer kleinen Tochter auf dem Arm.

Und mit diesen Bildern verabschieden wir uns vom Kili; weiter geht es in die Usambara Berge.


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