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Nordportugal

Natur & Kultur pur

Der portugiesische Norden ist der dritte Teil unseres diesjährigen Urlaubs. Von der Algarve kommend sind wir in die Region um Lissabon gefahren und über Porto ist jetzt Caminha unser Ziel. Hier haben wir ein Ferienhaus gemietet und werden nun den Norden für uns entdecken.

Wer nicht ganz Portugal in seine Reiseplanung aufnehmen möchte (und damit nicht das Land von Süd nach Nord durchfahren will), kann sehr bequem Porto als Ankunfts- und Abreiseflughafen einplanen. Von Deutschland aus gibt es Direktflüge. Wir haben aufgrund unserer Reiseplanung einen Gabelflug gebucht, nämlich von Hannover via Mallorca nach Faro und zurück geht es dann von Porto via Mallorca nach Hannover.

Und da man bekanntlich aus Erfahrung klug wird, würden wir bei einer erneuten Reise nach Portugal nur noch Direktflüge und keine mit Zwischenstopp buchen.

Von Lorinha (nördlich Lissabon) bis Porto sind es 280 km; und von hier aus braucht man noch einmal 85 km bis fast an die nördliche Grenze zu Spanien, also bis Caminha. Da hat es sich als gut heraus gestellt, dass wir in Porto ein Stadthotel eingeplant haben und – ohne auf die Uhr schauen zu müssen – die Stadt erkunden können, denn die Rückfahrt in das 85 km entfernte Caminha kann somit unterbleiben.

Der Norden ist etwas ruhiger ausgerichtet als die Touristenhochburg Algarve und die Hauptstadt Lisboa. Alles geht „eine Spur langsamer“.

Man muss nun aber nicht befürchten, dass z.B. die Straßenverhältnisse schlechter sind als im Süden. Portugal wird von eine guten Nord-Süd-Autobahnstrecke durchzogen und die Tatsache, dass hinter Caminha – nämlich im 20 km entfernten Valença – gerade diese Autobahn zum Grenzübergang nach Spanien führt, sorgt für diese gute Anbindung.

pfeil Und das sind unsere Reiseziele im nördlichen Portugal:
Dieser Reisebericht beginnt in unserem Ferienhaus Quinta de Gateiras in Caminha.
Dann haben wir (nur für uns!) die Algarve entdeckt :
Barcelos - dort, wo der Hahn kräht;
Braga - Portugals Wallfahrtsort;
Melgaço - das Eingangstor zum Peneda-Gerês Nationalpark;
Monção - Drachen, Ritter und das Mädchen Deu-la-Deu Martins;
Valença - eine "spanische" Stadt;
Viana do Castelo - Stadt und das Meer-

Viel Zeit haben wir natürlich für  Porto eingeplant und unsere ganz persönliche Entdeckungstour.

Hier geht es zu unseren Reisebüchern, mit denen wir gut durch das Land gereist sind.


Das nördliche Portugal ist rauer und bergiger als der Rest des Landes. Zwar liegen die Durchschnittstemperaturen im Winter bei 12 °C, aber der Sommer ist mit durchschnittlich 23 °C nicht besonders heiß. Wald, Weiden, und Ackerflächen ziehen sich die Berghänge herauf; kleine Dörfer erscheinen den Besuchern wie vor hundert Jahren.

Doch es gibt auch einen anderen Norden: Den des Weinanbaus in dem mediterranen Klima der Tälern entlang des Douro und den Städten mit ihrer Jahrhunderte alten Kultur. Es gibt  noch Überreste keltischer und römischer Zeit zu bewundern; gotische und barocke Kirchen sowie Teile des Jakobsweges. Zwar hat auch hier das Erdbeben von 1755 Teilen alter Bauwerke geschadet, aber die Geschichte(n) hat nach wie vor ihre Spuren hinterlassen.

Die Rückbesinnung auf alte Werte – auch aus naturgeschichtlicher Sicht – sorgt heute dafür, dass eine ganze Region den Charakter eines Nationalparks hat.

Wir haben uns aus der Vielzahl der Städte, Dörfer und Sehenswürdigkeiten eine kleine Anzahl herausgesucht. Und wenn man dann mit offenen Augen durch die Landschaft fährt, lernt man auch die Menschen, die hier leben, kennen.

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Völlig losgelöst von irgendwelchen Tourenvorgaben gehen wir jetzt auf eine Entdeckungsreise durch Portugals Norden; und die beginnt in Porto.

Wie wäre es mit einem Kaffee im Cafe Majestic?

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Reisebücher über Portugal

buch
Nordportugal
Michael Müller Verlag
Autoren: Jürgen Strohmaier / Lydia Hohenberger 
- 264 Seiten
Die Sandstrände sind endlos, die Städte königlich, die Bergwelten bizarr, die Flusstäler spektakulär – von der Qualität des Portweins gar nicht erst zu reden. Einer der vielen Glanzpunkte ist Porto, die alte Hafenstadt an der Atlantikküste, deren historisches Zentrum mit seinen überbordenden Kunstschätzen zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Weiter im Landesinneren geht es gemächlicher zu, folgen die Menschen ihrem eigenen Rhythmus fernab vom Fortschritt und bearbeiten die Felder noch mit Maultieren und Ochsen. Fast unberührte Landschaften findet man im Nationalpark von Gerês, der beste Möglichkeiten zum Wandern bietet.

Weitere Reisebücher aus dem mmv Michel Müller Verlag gibt es auf den einzelnen Seiten unseres Reiseberichtes.


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