Malaysia - Kuching

flagge16. Oktober:
Wir landen pünktlich um 11:45 Uhr in Kuching, der Hauptstadt des größten Staates von Malaysia, in Sarawak. Jihej  hat uns am Flughafen empfangen. Mit ihm wollen wir eines unserer Highlights auf der Borneo-Tour erleben und ein Langhaus  der Ibans besuchen.

Doch erst einmal checken wir ein im Holiday Inn Kuching. Direkt am Sungei Sarawak  gelegen, erkennen wir die Zweiteilung der Stadt. Der River trennt die neue moderne City vom gemütlichen, aber auch aktiven Altstadtkern.

kuching Kuching verdankt seinen Namen einer Verwechselung. Und das war so:

Als die ersten Fremden hierher kamen, fragten sie – zeigend in eine Richtung – die Einheimischen nach dem Namen. Diese glaubten, dass die Besucher die gerade vorbeilaufende Katze meinten und sagten Kuching. So kam die Stadt zu ihrem Namen und zu den vielen Katzenskulpturen, die es überall im Straßenbild gibt. Diese weiße Raya steht direkt vor unserem Hotel.

kuching Mit fast 1 Mio. Einwohnern ist Kuching die größte Stadt Malaysias auf Borneo. Das der größte Teil der Einwohner chinesische Vorfahren hat, ist unübersehbar. Ganze Straßenzüge erinnern mehr an Städte jenseits der Großen Mauer als an Malaysia. Die Wirtschaft der Stadt und des Landes ist stark von dieser Bevölkerungsgruppe geprägt.  

Und die chinesischen Tempel sind Farbtupfer überall in der Stadt, so wie der Tua Pek Kong Temple.

kuching Einen schönen Blick auf Kuching hat man von diesem Aussichtsturm.

kuching Wieder unten, bummeln wir weiter durch das beschauliche Kuching mit seinen verträumten Gassen und wunderschönen alten Holzhäusern, die in grünen, mit Blumen übersäten, Gärten stehen.Und schließlich kommen wir auch im malerische Hafenviertel an.

Irgendwann stehen wir am Ufer des Sarawak Rivers und erblicken auf der anderen Seite die Astana. Charles Brooke hat das Haus 1870 im Kolonialstil erbauen lassen. Heute ist es als Regierungspalast und Sitz des Gouverneurs leider nicht mehr für Besucher zugänglich.

kuching Wir aber ziehen einfach nur so durch die Straßen. Wie wäre es mit einem Einkaufsbummel durch die India Street Mall? Dieses Viertel wird besonders von muslimischen Indern bewohnt. Den täglichen Bedarf an frischen Lebensmitteln, Früchten und Gewürzen kann man hier decken.

kuching Jedenfalls haben wir über all die vielen – uns unbekannten – Gemüseorten gestaunt und die stacheligen Durains bewundert, die allerdings vom Geruch her nicht gerade unseren europäischen Geschmack treffen.

Wie lange wir so durch Kuching gebummelt sind, weiß ich nicht. Jedenfalls ist es schon schummrig geworden, als wie wieder im Hotel ankommen. Das Abendessen im Restaurant direkt am Wasser ist ein netter Abschluss, denn am kommenden Morgen wollen wir Kuching verlassen.

17. Oktober:
Einen tieferen Einblick in das Leben der Ibans bekommen wir dann beim Besuch in ihren Langhäusern am Batang Ai.



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