Lago Maggiore - Stresa

… ins Wasser & auf den Berg

Stresa mit seinen gut 5000 Einwohnern liegt am Westufer des Lago Maggiore im Golf von Borromeo. Doch jährlich zieht es viele Urlauber hierher. Das beweisen nicht zuletzt die großen Hotels, die das Ufer säumen und die kleinen – z.T. gemütlichen Cafés und Tea-Rooms mit dem Charme des frühen 19. Jahrhunderts.

Es sind die Borromäischen Inseln, die die Besucher anlocken. Auch wir haben die Isola Bella und die Isola Pescatori besucht.

stresa Und direkt an großen Parkplatz an den Fähranlegern am Piazzale Lido im Vorort Carciano di Stresa befindet sich auch die Talstation der Seilbahn hinauf auf den Mottarone (Lido Alpino Mottarone). 40 min. dauert die gesamte Fahrt für 40 Personen pro Kabine nach oben auf den 1491 m hohen Gipfel.

Nach einem langen Frühstück haben wir erst einmal zum Himmel geschaut, denn er ist ziemlich verhangen. Was wird der Tag bringen? Wir entscheiden uns dann doch für die 49 km nach Stresa, weil wir auf den Mottarone wollen.

Wie überall am Lago Maggiore gibt es auch hier das bekannte Parkplatzproblem. Also parken wir gleich am Fähranleger und zahlen für 5 Stunden 8 Euro Parkgebühren.

Das Wetter ist immer noch trübe, aber wir lösen trotzdem die Tickets für die Seilbahn 17,50 Euro jeweils für uns rauf und runter; 4 Euro für Dackel Caesar).

Wir fahren in 10 min. auf die Mittelstation in 800 m Höhe und immer noch ist der Blick über den See nicht klar. Wird die Sonne sich irgendwann durchsetzen?

Also machen wir uns auf den kurzen – 300 m langen - Weg zum Alpinen Garten. Eigentlich steht dort ein Schild, dass Hunde nicht rein dürfen, aber die Dame am Schalter meint, dass Caesar niedlich und klein sei und kostenlos rein darf. Toll !!!

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Wir machen einen Spaziergang durch die Anlage und ich fotografiere. Auch blicken wir runter auf den Lago (o) und die drei Inseln. Schön wäre jetzt klare Sicht …

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Der Giardino Botanico Alpinia erstreckt sich über 4 ha auf einem Plateau an der Mittelstation der Seilbahn auf 300 m Höhe. Über 1000 verschiedene Pflanzenarten aus dem alpinen und subalpinen Bereich der Alpen sowie aus China, Japan und dem Kakasus sind hier zusammengetragen.
Von April bis Oktober ist der Park täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

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Sempervivum tectorum
- wir nennen sie Alpen-Hauswurz (li)

Auch auf dem rechten Bild überwuchtert eine Hauswurz einen alten Stamm.

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Asteracea Berkheya purpurea - eine Distelart aus dem Süden Afrikas (re)

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Mit der Seilbahn geht es jetzt noch ganz rauf auf den Mottarone. Es ist immer sehr kühl dort und diesig; der Aufenthalt fällt daher sehr kurz aus. Wir fahren wieder ganz runter nach Stresa.

Unten am See ist es angenehmer und wir machen noch einen Bummel entlang der Uferpromenade und werfen dabei einen Blick hinüber auf die Isola Bella.

Nach den Abfahrtzeiten der Motorboote haben wir dann auch noch geschaut; sie fahren regelmäßig ca. alle 30 min.
Dackel Caesar darf überall mit hin, nur nicht in Palast und Park auf der Isola Bella.
Heute ist es dafür aber schon zu spät; wir kommen also wieder. Dazu sollte das Wetter aber besser sein und nicht so trübe, wie oben  auf diesen beiden Bildern zu sehen.

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Für uns heißt es heute: zurück nach Cannobio. Als wir dort ankommen (so gegen 15:00 Uhr), ist der Sonntagsmarkt zu Ende und die Stände werden abgebaut; auf der Uferpromenade wird es ruhiger.

Wir gehen essen und lassen uns Tortellini mit Sahnesoße und Schinken schmecken. Für später kaufen wir noch Salami mit Barolo und Rotwein und fahren in die Casa Romantica nach Falmenta



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