Lago Maggiore - Cannobio

cannobio cannobioCannobio ist unser „Hauptort“ hier am Lago Maggiore. Sicher auch einer der schönsten Orte mit seinem historischen Zentrum am Westufer des Sees.

Die SS34 führt schnurgerade durch die Stadt hindurch. 39 km ist sie lang, beginnt an der Grenze zur Schweiz in Piaggio Valmara und endet in Gravallona Toce. Es ist immer voll auf der Straße, da es die einzige Verbindung - meist 60 km/h schnell (oder auch langsam) - am See entlang ist.

Wir finden, wann immer wir von Falmenta herunter nach Cannobio fahren, einen Parkplatz an der Piazza Martiri della Libertà; ein großer Parkplatz, der vielen Autos (auch unseren Wagen) kostenlos und ohne Zeitbegrenzung Platz bietet. Beim Sonntagsmarkt allerdings nie, denn dann wird aus dem Parkplatz ein Marktplatz.
Auch ein Informationsstand gibt es hier an der Piazza.

cannobio cannobio An der sich anschließenden Uferpromenade – der Via Magistris - lässt es sich dann gemütlich an bunten Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert entlang bummeln. Genau sechs Tage in der Woche von Montag bis Sonnabend. Sonntag allerdings verwandelt sich die ruhige Promenade in einen riesigen, lauten und belebten Markt, der unzählige Besucher anlockt. Wir haben uns das auch einmal angetan; uns und unserem Dackel Caesar. Das hat gereicht !!!

cannobio cannobio

Aber interessant war es, denn hinterher wieder in Falmenta haben wir dann all die leckeren Dinge aufgegessen, die wir an den Marktständen gekauft haben.

cannobio cannobio

Das Ende eines Markttages - die Stände sind abgebaut - nun kann die Müllabfuhr kommen ...

cannobio cannobio

Die Händler verlassen nach dem Sonntagsmarkt so gegen 14:00 Uhr die Uferpromenade, dann ist auch wieder der Blick frei auf den See und es kehrt ein wenig Ruhe ein in den Restaurants. Wir genießen es in der warmen Mittagssonne.

cannobio cannobio
Zu jedem guten Essen gehört hinterher ein Espresso (für mich immer ein doppelter). Aber noch nie habe ich dazu einen "essbaren" Kaffeelöffel bekommen: leckere Schokolade !!!

cannobio cannobio

cannobio
An der Piazza Vittorio Emanuele III. befindet sich auch die Anlegestelle der Fähren, die Cannobio mit dem Ostufer, sowie den südlich und nördlich (in der Schweiz) gelegenen Orten verbindet.

Praktisch kann man problemlos ohne Auto den See und die Gegend erkunden. Eins ist uns allerdings aufgefallen: Die Fähren sind nicht gerade billig.

cannobio
Ebenfalls an der Piazza Vittorio Emanuele III. steht die Santuario della Santissima Pietà. Die Kirche gilt als eines der bedeutendsten Heiligtümer des Westufers.

Erbaut wurde sie nach einem wundersamen Ereignis vom 08.01.1522. Damals sollen aus einem Bildnis Jesu, das zu der Zeit in einer Osteria aufgehängt war, Blut und Tränen geflossen sein. Zwei Notare, so schreibt die Historie, haben das Wunder beurkundet.

cannobio cannobio

Im Flyer der Kirche ist zu lesen:

"Und während einige Einwohner sich davon überzeugten, dass das Bildnis wie lebendig erschien, spritzte Blut aus dem Bild und wurde von einem Tuch aufgesogen, das man darunter gelegt hatte ..."

Die nächsten Bild zeigen Details aus der Kirche.

cannobio cannobio

cannobio cannobio

cannobio cannobio

cannobio cannobio Von der Uferpromenade zieht sich die Via Umberto I den Berg hinauf, autofrei und zum Bummeln einladend. Auch einen Bankomat finden wir hier, somit steht dem „Geld-ausgeben“ nicht im Wege … (lach).

Wir erreichen wieder die Durchgangsstraße, die SS34. Sie teilt Cannobio. Da ist zum Einen der Bereich am Ufer des Lago Maggiore entlang; einem Bereich, der stark touristisch geprägt ist mit seinen vielen kleinen Restaurants mit Blick auf den See. Da ist zum Anderen der etwas ruhigere Stadtteil, der sich Richtung Valle Cannobina erstreckt. Kleine Gassen mit viel Ambiente.

cannobio cannobio

cannobio cannobio cannobio

cannobio cannobio
Guten Appetit mit typisch italienischem Brot.

Der Händler wartet schon vor seinem Geschäft auf Kundschaft!

Gleich nach dem  Ortsende beginnt das Valle Cannobina, das Tal, das sich den Fluss entlang den Berg hochzieht. Kurvenreich und bewaldet. Viele kleine Bergdörfer liegen an der SS631 oder werden durch schmale steile Gassen mit ihr verbunden.

Wenige Meter die Straße empor liegt linkerhand die Quelle Fonte Carolina. Täglich – wenn wir an ihr vorbeifahren – versorgen sich hier die Einheimischen (und auch wir) mit frischem Trinkwasser. Man spricht dem Wasser Heilkraft zu.

Auf dem Weg nach Falmenta fahren wir an Traffiume ebenso vorbei wie an Nivetta, Lunecco und Ponte Falmenta.
Nach unserem Ziel geht es dann nur noch wenige Kilometer zu dem kleinen Dorf Crealla, das bis 2005 nur über 1500 Steinstufen von Ponte Falmenta aus durch einen alten Kastanienwald zu erreichen war.


Lago Maggiore : Falmenta : Valle Cannobina : Cannobio : Wetterkapriolen : Regenschirme : Cannero Riviera & Sacre Monte di Ghiffa : Stresa : Borromäische Inseln : Luino : Brissago Inseln : Ronco S.Ascona : Caesar : ... zurück nach Europa