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Frankreich - Limoux

Historisches Städtchen & ein Botanischer Garten

Von Cenne-Monestiés nach Limoux sind es 43 km. Die Stadt im Tal der Aude liegt 20 km südlich von Carcassonne.
In der Stadt leben rund 10.000 Limouxins (so nennen sich die Einwohner).
Spuren einer Besiedelung lassen sich schon in der Jungsteinzeit nachweisen.
Um 844 wurde der Ort der Abteil Saint-Hilaire zugeschrieben später kam Limoux zur Grafschaft Rasès.
Im 14. Jahrhundert kam der Ort zur französischen Krone.

Anmerkung:
Auf dieser Seite beschreibe ich mehrmalige Besuche in  Limoux.
Hier geht es zum Jardin aux Plantes Parfumées la Bouichére, einem kleinen aber feinen Duftgarten.


limoux limoux Wir sehen uns jetzt erst einmal in dem historischen Ortskern um. Es ist ruhig, denn der Verkehr wird weiträumig um ihn herumgeführt. Schnell ist auch ein Parkplatz direkt am Place de la République, dem Marktplatz, gefunden.

Rund um den Platz stehen schöne alte Fachwerkhäuser mit schattigen Arkaden. Limoux war einst durch den Tuchhandel reich geworden.

Wir haben es heute Morgen ruhig angehen lassen und sind jetzt in der Mittagszeit in Limoux. Was liegt da näher, als einen Tisch in einem der Restaurants unter diesen Arkaden zu suchen? Also steuern wir direkt das Café La Concorde an. Es ist heiß und das Essen soll leicht sein. So stehen dann bald zwei riesengroße Salatteller vor uns.

Wasser, Orangensaft und der (zumindest für mich) unvermeidliche Kaffee.

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Links:
Einfach anklicken und die Speisekarte lesen.

Rechts:
Parfums im Getränk ?!

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Nach dem Essen schauen wir uns noch die Pfarrkirche Saint-Martin an.

Erstmalig wird das Gotteshaus 982 als Kirche der Benediktinermönche erwähnt.

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Es war 1263, als die Ordensschwestern von Prouilhe die Kirche übernahmen und im gotischen Stil ausbauten.

1316 ernannte sie der Papst zur Kathedrale.

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Im 19. Jahrhundert erfolgte dann eine große Restaurierungsphase, da die Nähe zum Fluss Aude oft für Überschwemmungen sorgte.

Sankt Martin ist der Schutzheilige der Hoteliers, Reiter und Schneider; wie schon erwähnt, erlangte Limoux einst den Reichtum durch die Tuchhändler.

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Langsam bummeln wir wieder zum Marktplatz und schauen noch einmal zurück auf die Kirche von Sankt Martin und die vielen hübschen Balkone über den Arkaden.

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jardin Jardin aux Plantes Parfumées la Bouichére, der kleine aber feine Duftgarten mit unzähligen Pflanzen aus der ganzen Welt: Rosen; fast vergessene mittelalterliche Pflanzen; Trompetenblumen; Duftgeranien; ein Trockengarten.

Geöffnet ist er von Mai bis Oktober von 13:00 bis 18:00 Uhr; in den Monaten Juli und August bereits ab 10:00 Uhr.

Geschlossen ist er Montag und Dienstag.

jardin Pierre und Gabrielle Gerber sind mit Leib und Seele Gärtner und sie verbringen jede freie Minute in ihren duftenden Reich.
(Die Website des Duftgartens ist auch in Deutsch.)

Der Garten ist nach verschiedenen Themen angelegt. Da ist eine Ecke ganz in weiß-grün gehalten; da gibt es einen Gemüse- und Kräutergarten; weiter geht es durch einen Garten, bepflanzt mit Bodendecker.

Jeder wird seinen Lieblingsplatz finden, egal ob im Schatten oder in der Sonne …

Überall zwitschert es in den Zweigen und dann sind da auch noch die beiden Esel, die sich so typisch melden.

jardin Gleich am Eingang steht ein riesengroßer Trompetenbaum (Indian Bean Tree). Er gehört in die Familie der Trompetenbaumgewächse (Bignoniaceae).

jardin Dieser Baum wurde 1726 von Amerika nach Europa gebracht.

Seine weißen Blüten duften stark. Wir haben das allerdings nicht sehen und riechen können, denn der Baum blüht im Frühjahr.

Interessant sind hingegen seine bis zu 20 cm langen Schoten.

jardin jardin

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Edel sehen die Seerosen aus (li.), auch wenn sie verblüht sind (re.).

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Allmähhlich wird es aber Zeit; wir müssen nach Hause. Ein Einkauf steht noch an im Carrefour Market in Bram; ein Supermarkt, wo ich auch Schwarzbrot kaufen kann.

Zuhause kommt dann alles in den Kühlschrank. Den Abfalleimer entleeren wir noch im Müllcontainer auf dem Place d’Hozier.

Nun steht einem gemütlichen Abend nichts mehr im Wege.

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