... zurück zur Hauptseite Frankreich

Frankreich - Limousis

& eine Grotte tief unter der Erde

limo
Nur 13 km sind es von der Gouffre Géant de Cabrespine zur Grotte de Limousis. Auch dieses Höhlensystem reicht bis in die graue Vorzeit zurück; prähistorische Menschen haben in ihnen Schutz und Sicherheit gesucht.

In den Höhlen lassen sich auch Kratzspuren vom Höhlenbären (Ursus spelaeus) nachweisen, die hier während der letzten großen Eiszeit Unterschlupf fanden.

Die Wiederentdeckung der Höhle wird um 1811 gesehen, doch es dauerte noch mehr als 100 Jahre, bis die Höhlen nach und nach erforscht wurden. Mehr als zufällig entdeckte man den Saal mit dem ‚Kronleuchter‘.

limo
Vermutlich wurde aber bereits 1825 die Höhle für Besucher geöffnet; sie mussten damals Eintritt zahlen und erhielten dann den Schlüssel für die Eingangstür.

1935 wurde die Höhle elektrifiziert.

Die Höhle ist aus unterirdischen Wasserläufen entstanden. Aufgrund von Korrosion entwickelte sich ein ganzes System von Höhlen. Noch heute sickert durch Spalten immer wieder Wasser ein.

limo limo

limoDie Führung beginnt und 14:30 Uhr.

Hubert und ich haben beide fotografiert, so können wir viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Während Hubert hauptsächlich Weitwinkelaufnahmen macht, kommt an meiner Nikon D80 das neue Objektiv 50mm f1:1.4 zum Einsatz.

 limo

limo limo Da ist der große Saal mit seiner mehr als 100 m Länge. Stalagmiten und Stalaktiten wachsen sich langsam entgegen und treffen irgendwann aufeinander.
Besonders schön ist hier die Decke anzusehen.
Hier sind auch die Kratzer der Bären gefunden worden.

Da ist ein langer Gang (li.) am Wasser entlang. Hier haben sich vor Jahrmillionen Muscheln und Schlangen wohl gefühlt.

Da ist die Galerie, die man Kanzel nennt, weil sich der Boden öffnet und ein 40 m tiefer Spalt sichtbar wird.

limo limo Da ist der grüne See (li. und re.) .Selbst bei starker Trockenheit steht hier immer Wasser.

Da ist der Ballsaal. Wurden hier früher wirklich Feste gefeiert?



Da ist der große, fast 50 m lange See, den wir über einen Steg begehen. So kommen wir trockenen Fußes ans andere Ende.
Die ständig wechselnden Wasserhöhen haben an den Wänden horizontale Streifen (u. li. + re.) gebildet.
Allerdings kann der See im Sommer vollkommen austrocknen.

cabre cabre

cabre
Da ist der Saal mit dem Kronleuchter. Seine Größe: 80 x 100 m
Der Saal ist komplett mit Lichtilluminationen ausgestattet, so wird der Kronleuchter aus Aragonit perfekt ins Bild gesetzt.
Kristalle in allen Farbschattierungen sorgen für immer neue Bilder.

cabre
Es gibt eine Website der Grotten Frankreichs. Darauf ist auch die Grotte de Limousis beschrieben (die Seite kann man in Deutsch lesen). Hier sind auch die Öffnungszeiten und die Eintrittspreise zu finden.

Die Grotte ist in den jeweiligen Monaten zu unterschiedlichen Zeiten zu besuchen; es gibt nur geführte Touren.

nach oben


Frankreich : Albi : Bram : Brousses et Villaret : Cabrespine : Carcassone : Castelnaudary : Castres : Caunes-Minervois : Cenne-Monestiés : Cenne-Monestiés (Haus) : Ginestas : Gruissan : Homps (Canal du Midi) : Labastide-Rouairoux : Lagrasse : Lesparrou : Limousis : Limoux : Mirepoix : Montolieux : Saint-Hilaire : Saint-Papoul : Saissac : Villelongue : Villeneuve-Minervois : Sonnenblumen : Auf ein Glas Wein! : ... zurück nach Europa