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Frankreich - Gruissan

gruissanweißer Sand & das Salz der Saline von Saint-Martin

Wir sind früh aufgestanden und gleich nach dem Frühstück losgefahren. Ziel: das Meer bei Gruissan.

Doch erst einmal müssen wir tanken. Aber Sonntag früh ist das etwas schwierig, weil viele Tankstellen ohne Personal sind und nur mit Karte getankt werden kann. Doch wir haben eine Total-Tankstelle gefunden, wo wir bar zahlen konnten. Es kann also losgehen.


Gruissan liegt im Languedoc-Roussiion an der französischen Mittelmeerküste. Der Ort hat einen Sandstrand und einen Hafen; Sonnenhungrige und Schipper sind herzlich willkommen. Auch wir wollen einen Tag am Meer verbringen. Das reicht, denn wir sind keine Wasserratten.

gruissan gruissan Gruissan-Plage erreicht man nach dem historischen Zentrum. Wir machen erst einmal einen Bummel am Strand entlang und gehen dann in der Saline: Le Salin de I’Île Saint-Martin à Gruissan.

Schon in der römischen Zeit wurde hier Salz abgebaut. Reich an Magnesium und Spurenelementen war das Salz schon immer beliebt.

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Wir haben uns umgeschaut und auch einen Blick auf die Austern geworfen (o.li.); viele Familien leben von der Austernfischerei. Nein wir mögen keine und lassen das Austernrestaurant (o.re.) unter freiem Himmel links liegen.

gruissan gruissanDafür bummeln wir durch das  Salzmuseum und  dem Shop mit den vielen verschiedenen Salzen. Nun sind Knoblauch-, Thymian- und Rosmarinsalz in unserem Reisegepäck verstaut. Zu Hause wartet die Salzmühle.

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Uns zieht es jetzt aber rein in den Ort. Wir verspüren Hunger und wollen auch etwas von Gruissan sehen. Gleich an der Uferstraße finden wir einen Parkplatz.

Der Ort schließt kreisförmig die Burganlage ein. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert. Allerdings steht von ihr nur noch die Ruine vom Tour Barberousse.

Nein, nicht der deutsche Kaiser gab ihm den Namen, sondern ein türkischer Pirat aus dem 16. Jahrhundert.

gruissan Bis zum 17. Jahrhundert waren moslemische Übergriffe von See an der ganzen Mittelmeerküste gefürchtet.

Oben an der Ruine angekommen, haben wir einen weiten Blick über Gruissan und die Küste.

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Nun geht es wieder – teils über Stufen – nach unten. Dort kommen wir zur Seefahrerkirche aus dem 12. Jahrhundert. Drinnen sieht man sofort, dass Seeleute hier den kirchlichen Beistand suchten: ein Schiff hängt am Kirchengewölbe.

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Die Kirche ist aus Felssteinen erbaut; die Malereien sind farbenfroh uns sehen richtig ein wenig "maritim" aus in schönen Blau- und Türkistönen.

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gruissan gruissan Jetzt aber wird es Zeit, denn der Hunger wird stärker. Also suchen wir ein Restaurant. Besser gesagt. Wir wissen, wo wir hinwollen: Ins  L’Dustalet Cote Resto. Der Chef begrüßt fast noch jeden Gast.

gruissan gruissan Das Restaurant ist besetzt; aber ein Tisch ist gerade noch für uns frei. Draußen unter der Markise, die ein wenig vor der Sonne schützt.

Es gibt Thunfischfilet (li.) und gerösteten Tintenfisch (re.). Alle Gerichte kommen duftend mit Kartoffelmus und Gemüse auf den Tisch. Dazu schmeckt der Wein und reichlich.

So, dass reicht vom Meer (!) Wir machen uns auf den Heimweg. Aber nicht direkt, sondern über Ginestas. Mal schauen, wer „dort den Hut aufhat.

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