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Frankreich - Cenne-Monestiés

Kleiner Ort voller Kunst

cenneWir sind pünktlich um 12:20 Uhr in Toulouse gelandet. Das Gepäck kommt einigermaßen zügig. Jetzt wird es auf den Trolley gepackt und es geht Richtung Ausgang, denn wir müssen nun über den Parkplatz zu den Mietwagenbüros. Wir haben ja über billiger-mietwagen.de unser Auto gebucht und hier in Frankreich ist der Vermieter Europcar.

An den Auslieferungsschaltern geht es allerdings langsam voran und so brauchen wir 30 min, bis wir endlich die Schlüssel für einen 5000-km-jungen weißen Peugeot mit Klimaanlage in den Händen halten.

Nun aber nichts wie zum Parkplatz; Auto holen; mitgebrachtes Navi einsetzen; Frankreich-Karte laden und Richtung Cenne-Monestiés losfahren. Wir nehmen allerdings nicht die Autobahn, sondern etwas „gemütlicher“ die Landstraße. Schließlich haben wir ja Urlaub.

Toulouse ist fast zu Ende, als wir auf der linken Straßenseite ein uns vertrautes Schild sehen: LIDL steht darauf. Also halten; wenden; parken.

Hubert bleibt im Auto und ich gehe einkaufen. Schließlich versorgen wir uns ja selbst.

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Cenne-Monestiés
 ist erreicht und das Navi lotst uns perfekt zum Place d’Hozier. Von dort geht nämlich die kleine schmale Gasse zu unserem Ferienhaus  La Glycine ab. Wir können hier auch super parken unter schattigen Bäumen.

Außerdem wohnt Jeanine gleich an dem Platz in der Grande Rue. Von ihr bekommen wir Schlüssel für das Haus und sie zeigt uns alles. Auch erfahren wir, dass es direkt neben der Kirche (auch die liegt nur wenige Meter entfernt) einen kleinen Laden gibt für das täglich frische Baguette am Morgen. Auch die Eier sind dort frisch; der Wein schmeckt und der Honig aus der Gegend auch.

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Place d'Hozier (li.) und gleich gegenüber wohnt Jeanine (re.) mit ihren Katzen - anklicken !!!

Wir räumen nun erst einmal das Auto aus und packen das Eingekaufte in den Kühlschrank, damit die Butter nicht gänzlich davon schwimmt, denn es ist sehr warm.

Dann setzen wir uns erst mal auf den kleinen „Frühstücksbalkon“ (wie wir ich nennen) und lassen uns ein Glas Rotwein zum Empfang munden.

Wie es im La Glycine - unserem Ferienhaus - aussieht? Einfach durch den Link „eintreten“.

cenne Cenne-Monestiés ist ein kleiner Ort mit gut 300 Einwohnern; 28 km von Carcassone entfernt. Er hat die Postleitzahl 11170, liegt 180 m über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine Fläche von 7,76 qkm. Viel gibt es eigentlich nicht zu berichten. Aber was ist viel?

Uns gefällt es hier sehr gut. Es ist ruhig und wir bummeln abends immer ein wenig durch die Gassen.

Die Häuser sind – typisch für Südfrankreich – aus Felssteinen gebaut. Selten sieht man einen Neubau; eher werden die alten Häuser renoviert. Ein wenig rustikal erscheint diese Bauweise allerdings.

Aber etwas fällt uns auf: Überall in den Straßen gibt es Kunst. Skulpturen aus altem Eisen; Keramiken und Plastiken an den Fassaden.

Diese sind aufgestellt von l’Art en Cenne. Der Kunstverein hat sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur jährlich einen Kunst-Event im Ort zu veranstalten, sondern das kulturelle Erbe von Cenne und der Region zu wahren.

Es sind Maler, Bildhauer, Grafiker und Keramiker, die ihre Objekte aus Metall, Stein, Holz, Marmor und Keramik im Ausstellungshaus und draußen in das Dorfbild integriert haben.

Bummeln wir doch an ihnen vorbei …

cenne La Fourmi – die Ameise (li.) ist eine Skulptur aus Terrakotta mit einer goldfarbenen Glasur.

La Cigale – die Zikade (u.) ist ebenfalls aus Terrakotta mit goldfarbener Glasur.

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Le Jeune Déchaîné
 – er steht seit 2008 an der Hausfassade (re.).

Le Quichotte – Don Quichotte (u.), zu ihm braucht man sicher nicht viel zu sagen.

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Parade – ist eine Eisenskulptur.

Keramikfigur – sie ziert eine Hausfassade am Wall.

cenne cenne Le Hibou – die Eule, Terrakottafigur mit alter Patina, bewacht die Mauer der alten Spinnerei.

Ist das der Hahn, der jeden Morgen zum Wecken kräht?


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Nun etwas, was ich erst nach dem Urlaub gesehen habe und zwar auf der Website der l’Art en Cenne: alte Postkarten vom Ort.
Drei davon möchte ich jetzt mit meinen Bildern zeigen. Viel hat sich eigentlich nicht geändert, nicht wahr?

Dies ist die kleine Gasse, in der unser Ferienhaus steht. Auf dem linken Bild kann man die weiße Mauer von La Glycine sehen.
Auf dem rechten Bild ist der Blick einfach nur aus der anderen Richtung.


Die beiden nächsten Bilder zeigen den Place d'Hozier und die Statue La Vierge.

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Wir sind ja hier nach Südfrankreich gekommen, um die Region kennenzulernen. Also zieht es uns jeden Tag hinaus aus Cenne-Monestiés. Aber immer wieder gerne kommen wir abends zurück. Dann bummeln wir weiter durch den Ort:

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Vom Balkon blicken wir auf die Wand, in der Tauben wohnen.

Und schauen wir nach unten, plätschert dort der Bach.

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Alt, aber hübsch bepflanzt.

Ein richtig verwunschener Garten.

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Wir sind unten am Bach.

Dort, wo viele Jahre Mühlen das Wasser für die Spinnerei gepumpt haben.

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Doch manche alten Häuser sind renoviert und werden wieder bewohnt.

Aufpassen tun diese beiden.

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Über den Weg am anderen Ufer des Baches entlang kommen wir wieder zurück ins Dorf. Besonders sind uns dabei auch die Dachziegel aufgefallen.


Es ist ruhig um uns herum, nur die Turmuhr schlägt. Langsam bummeln wir zurück durch die Rue de l'Eglise zum Haus. Einen Blick werfe ich dann doch noch in die kleine Kirche, die von außen nicht zeigt, wie farbenfroh sie innen ausgemalt ist.

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Das kaufen wir immer ein: Baguette!

Und unser Auto steht sicher auf den Place d'Hozier, wenn wir nicht gerade irgendwo in Südfrankreich unterwegs sind.

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