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Frankreich - Bram

Ort mit mittelalterlichem Zentrum

Groß ist der Ort nicht; es leben gerade einmal 3000 Menschen hier. Bram liegt „für uns auf dem Weg“, um in dem großen Supermarkt an der Autobahnauffahrt einkaufen zu fahren.

bram Bereits im 2. Jahrhundert n.Chr. gab es hier eine Siedlung. Das haben Ausgrabungen gezeigt; es wurden Keramiken gefunden.

Es war dann aber erst im 11. Jahrhundert, als der Ort seinem heutigen kreisrunden Grundriss nahe kam. Eine Kirche wurde erbaut und nach und nach wurden die Häuser und Straßen in immer größeren  Kreisen (Circulade) um den Kirchplatz herum gebaut; ein Runddorf entstand. Der erste Kreis hatte gerade einmal einen Durchmesser vom 75 m.

bram Im späten Mittelalter erreichte der Durchmesser bereits 195 m.

Später kamen die Katharer nach Bram; es gab Kämpfe während der Kreuzzüge.

Um 1790 herum war Bram aufgrund der Nähe des  Canal du Midi ein bevorzugter Handelsplatz.

Während der Franco-Zeit in Spanien haben viele Menschen hier Zuflucht gefunden; ein Denkmal erinnert an die spanischen Flüchtlinge.

bram Mittelpunkt von Bram ist die in der Zeit der Gotik erbaute  Kirche Saint-Julien et Sainte-Basilisse. Man kann sich einfach nicht verlaufen, weil man sich immer nur im Kreis bewegt.

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Nach einem langen Frühstück – es ist Sonntag –  haben wir uns nur kurze Fahrstrecken um Cenne-Monestiés vorgenommen. Ich habe erst einmal frisches Baguette gekauft, denn der kleine Laden an der Kirche hat auch sonntags geöffnet.

bram Die Sonne meint es heute besonders gut, als wir gegen 10:00 Uhr losfahren. Bram liegt ja nur 12 km. Wir fahren natürlich nur kleine Landstraßen und die sind von unzähligen Platanen gesäumt. So geht es gemütlich im Schatten dahin.

Die Sonne allerdings scheint den „Kampf“ aufgenommen zu haben mit den großen Feldern voller Sonnenblumen rund um uns herum.

Deshalb dauert die Fahrt auch sehr lange, denn wir halten ständig an, weil ich Sonnenblume um Sonnenblume fotografieren muss …

Es ist bereits 11:00 Uhr, als wir in Bram ankommen. Kein Problem haben wir bei der Parkplatzsuche; wir finden einen schattigen Platz fast direkt an der Kirche.

bram bram Bram sieht ein wenig ausgestorben aus; niemand scheint um diese Uhrzeit die Nase vor die Tür stecken zu wollen. So bummeln wir durch menschenleere Gassen und alten Häusern, die mit vielen Blumenkübeln liebevoll verschönt sind.

Es ist Mittag und der Hunger stellt sich ein. Wir fahren zum Canal du Midi, der an der Straße raus aus Bram vorbeifließt. Dort in dem Restaurant haben wir gegessen und den Booten zugeschaut. Das kann man stundenlang tun, denn der Schiffsverkehr ist recht groß. Viele Urlauber zieht es auf die Boote und das Wasser.

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Und da der Nachmittag nun noch vor uns liegt, besuchen wir noch das 15 km entfernte Saint-Papoul. Ein Fachwerkdorf mit hübschen Erkern. Sicher ein ganz anderer Ort als Bram.

... & es geht wieder über ruhige Alleen mit Schatten spendenden Platanen ...

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