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Wernigerode

okertalsperre
Wernigerode liegt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und das 12 km östlich vom Brocken.

Der historische Stadtkern besteht aus der Altstadt und der Neustadt. Moderne Stadtteile umringen diesen Bereich.

Wann genau der Ort entstanden ist, liegt im geschichtlichen Dunkel.
Erst um 1805 herum hat man einige Reste einer alten Burganlage gefunden und diese um 1582 datiert.

Allerdings wurde erstmals 1121 von einer Ortschaft berichtet; 1229 bekam diese dann das Stadtrecht.
Daraus resultiert die 775-Jahrfeier von Wernigerode anlässlich der Verleihung dieser Stadtrechte.

Ab dem 14. Jahrhundert kam Wernigerode in dem Besitz verschiedener Herrscher; Kriege und Plünderungen folgten, so auch im Dreißigjährigen Krieg. Das Volk erlitt viel Leid und Hexenprozesse in der Zeit von 1521 und 1608 kosteten Menschenleben.

Wernigerode unterstand in den folgenden Jahrhunderten verschiedenen Kirchen (Preußen, Sachsen).

1807 bis 1813 gehörte die Stadt zum Königreich Westphalen, bis es endgültig 1825 wieder in den Regierungsbezirk Magdeburg eingegliedert wurde.

Ein Brand zerstörte 1847 große Teile der Stadt. Später dann im der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die industrielle Entwicklung ihren Aufschwung (Maschinen, Schokolade, Pharmazie). Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Teile der Stadt zerstört und mehr als 200 Menschen verloren ihr Leben.

„… aber keine ist so reich und bunt wie Wernigerode. ... und alte Architektur; sie ist die Stadt der bunten Gegensätze …“ Diese Worte hat Hermann Löns 1909 über Wernigerode geschrieben.

Und so bunt sind meine Bilder …




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