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Deutschland - Harz

Norddeutschlands Mittelgebirge

Okertalsperre Eine gute Stunde Fahrzeit planen wir für den Besuch des Harzes ein, also ideal für einen Tagesausflug:

Okertalsperre
Torfhaus
Wöltingerode
Vienenburg
Wernigerode

Der Harz liegt mit seiner 110 km Längen- und rund 40 km Breitenausdehnung auf dem Gebiet der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Heute – nach der Wende in Deutschland – können wir wieder alle Teile des Harzes uneingeschränkt besuchen.

Große Wälder, Talsperren und Flüsse prägen das Gebirge, dessen höchste Erhebung mit 1141,2 m der Brocken ist.
Dieser liegt im Hochharz, in dem sich auch alle über 800 m hohe Gipfel befinden.

Egal, ob im Winter zum Skifahren oder ganzjährig zum Wandern; der Harz ist immer eine Reise wert.

Die artenreiche Flora und Fauna sind durch den Nationalpark Harz geschützt. Aufgeteilt ist dieser NP in den Naturpark Harz (Niedersachsen), den Teil in Sachsen-Anhalt (Südharz) und dem Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz.
Geologisch gliedert man heute das Gebirge in Ober-, Mittel und Unterharz.


okertalsperre
Historisch betrachtet war der Harz schon immer ein Bergbau geprägtes Gebiet. Sieben Bergstädte liegen rund um Clausthal-Zellerfeld. Eingegrenzt von der Söse, der Innerste und der Oker.

Stark geprägt wird das Landschaftsbild durch die Flüsse.

Da ist die 128,3 km lange Oker, die als Große Oker auf 910 m ü.NHN im Gebiet des Nationalparks Harz entspringt und 3,5 km weiter die Stadt Altenau erreicht.
Hier mündet auch die kleine Oker in den Fluss und der Name ist ab hier nur noch Oker.

Die angrenzende Okertalsperre liegt auf einer Höhe vom 410 m ü.NHN.

Die Oker verlässt die Höhen des Harzes und fließt nun Richtung Vienenburg und zum Vienenburger See; sie durchfließt das Naturschutzgebiet Okertal.

Auf Ihrem weiteren Weg nimmt die Oker mehrere kleinere Flüsse auf und kommt in Wolfenbüttel an.

Braunschweig ist ein weiteres Ziel der Oker. Hier allerdings wurde sie in den 1960er Jahren stark reguliert. Die Umflutgräben waren im 18. Jahrhundert Teil der Befestigungsanlagen der Stadt.

Nachdem sie Braunschweig verlassen hat, wird sie bei Watenbüttel in einem Düker unter dem Mittellandkanal geleitet. Danach fließt sie – stark eingegrenzt von der Erste/Aue – weiter Richtung Aller.
Im Mittelalter mündete sie bei Wienhausen in diesen Fluss.

Ein Hochwasser im 14. Jahrhundert sorgte dafür, dass man der Oker ein künstliches neues Flussbett weiter nach Norden geschaffen hat. Eine nochmalige Verlegung erfolgte im 18. Jahrhundert.

Heute mäandert die Oker noch ein Stück weiter nach Norden, bis sie sich endgültig in einem Wehr bei Müden mit der Aller vereint. Dort liegt auch der kleine Ort Ahlden.

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