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Deutschland - Flotwedel & die FlotART

wappenBröckel - Eicklingen - Langlingen - Oppershausen - Wiedenrode - Wienhausen

Diese Orte bilden seit 1972 die Samtgemeinde Flotwedel, deren Name sich von altniederdeutschen Namen Flutwidde ableitet.

Die Samtgemeinde wird von Wienhausen aus geleitet und sie steht unter dem Wappen mit dem blauen Mühlenrad. Es sind 18 Schaufeln zu sehen, die die Ortschaften von Flotwedel dokumentieren. Die beiden Flüsse im Wappen stehen Aller (oben) und Fuhse (unten), zwischen denen sich die Gemeinde erstreckt.

Ich bin viele Jahre durch Eicklingen gefahren, weil dieser Ort an der B214 liegt; meiner täglichen Strecke ins Büro nach Celle.

Aber oftmals führt uns der Weg über die Bundesstraße hin nach Wienhausen.

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Zu Flotwedel gehört auch Wiedenrode; heute einer von fünf Ortsteilen von Langlingen. Und Wiedenrode ist es, wohin wir oft fahren, denn in dem fast verschlafenen Dorf gibt es den Hof MilleFlori.

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Seit 2008 leben dort Mario und Patricia mit ihren Kindern. Sie haben den Hof wieder zum Leben erweckt und eine Kräutergärtnerei nennen sie jetzt ihr Eigen.
Ein Besuch auf dem Hof MilleFlori lohnt sich !!!


Zu Flotwedel gehört aber auch seit 2010 die FlotART; ein Fest für Kunst und Design; ein Fest für Groß und Klein, also für die ganze Familie.

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2012 haben 28 KunstRäume in sechs Ortschaften von Flotwedel teilgenommen. Die Einwohner der Samtgemeinde haben Höfe, Häuser und Gärten für Besucher/innen geöffnet. Sie haben sie zu KunstRäumen gemacht, in denen Künstler, Kunsthandwerker und kreative Menschen ausstellen und arbeiten.

Wer Lust hat, kann entweder nur zu einem der KunstRäume fahren, oder eine Rundreise durch Flotwedel machen.

Die FlotART bietet vielen Künsten eine Plattform und die unterschiedlichsten Orte sind oftmals auch ein etwas außergewöhnlicher Rahmen für Veranstaltungen.

hof Ich möchte an dieser Stelle einfach die Bilder „erzählen“ lassen, die auf dem Hof MilleFlori vor und während der FlotART 2012 entstanden sind. Es ist die Geschichte eines Hofes, den es seit 1859 gibt. Damals nämlich wurde das Haus Nr. 13 erbaut. Es gab wechselnde Besitzer, bis 2005 Mario und Patricia den Hof gekauft haben. Eine Herausforderung, denn es musste erst einmal um- und ausgebaut werden; saniert und renoviert.
Nun ist aus dem Haus Nr. 13 der Hof MilleFlori geworden und ein Kräutergarten entstanden, in dem Hunderte verschiedener Kräuter, Gewürze und Heilpflanzen gedeihen und auf Käufer warten.

Als Patricia mich Anfang 2012 fragte, ob ich nicht zur FlotART im Juni meine Bilder ausstellen möchte, war ich ein wenig überrascht, aber habe dann zugesagt, weil es eine Herausforderung war: meine erste Fotoausstellung.

Schnell war auch klar: Ich stelle FensterBilder aus. Bilder von Fachwerkhäusern, kleinen Hütten; alt und neu. Fenster aus dem Elsass, der Toskana, Sizilien, Portugal und Südfrankreich.

Für mich die Qual der Wahl, aus den vielen Bildern die passenden auszusuchen …

Nun fehlt nur noch der „passenden FensterRahmen“. Auch der war schnell gefunden. Das Bauernhaus auf dem Hof MilleFlori hat nämlich neue Fenster bekommen und die alten Sprossenfenster fristeten ein einsames Dasein in der großen Scheune.

Für mich war nun Arbeit angesagt, denn ein wenig musste ich die alten FensterRahmen „auffrischen“.
Ich musste für passenden Hintergrund sorgen und die ausgesuchten FensterBilder abziehen lassen.
Auf meiner Website Kuris Kamera habe ich meine Vorarbeiten "dokumentiert und zeige die einzelnen  FensterBilder in einem Fotoalbum.

Alles war pünktlich zur FlotArt 2012 fertig, wie die Bilder zeigen:

So begann es (bei mir) einige Tage vor der FlotART. Ich musste erst einmal die alten Fenster zu neuen FensterRahmen machen. Da half Drahtbürste und Schleifpapier.
Erst danach konnten die FensterBilder in die FensterRahmen ...

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Welcher Rahmen könnte besser passen zu alten FensterBildern ???

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... und wenn man dann  aus dem Fenster schaut, sieht man Mohnblumen und blühende Sonnenblumenfelder. Oder der Blick fällt auf die Pastagardine in Portovenere in Italien.

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Auch zur FlotART& fertig geworden: der Lehmbackofen auf Hof MilleFlori. Nun werden sicher öfters lecker duftende Kräuterbrote gebacken ...

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Der Hof MilleFlori hat viel zu bieten, wie diese beiden Blumenfeen zeigen ...

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Überall blüht es (li) und das Weiß wird auch bald den Arm von Mario zieren, wenn Anke (die bodypainterin) ihr Werk vollendet hat.

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Überall auf dem Hof MilleFlori gab es die Möglichkeit zum Verweilen an gemütliche Sitzgruppen und  Patricia freut sich über ein gelungenes Wochenende.

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Pferdehaare
 – aus ihnen „hitcht“ Elke Andres Halfter, Armbänder und Gürtel. Das Hitchen ist eine alte Technik; in Amerika ist dieses Kunsthandwerk eng mit dem Leben der Cowboys verbunden. Viele Muster haben indianische Wurzeln.
Früher war das Hitchen noch weit verbreitet; es gab viele Zaumzeugmacher.
Heute gibt es nur noch wenige Hitcher, die dieses zeitaufwendige Handwerk beherrschen.

hof Elke hat es mir gezeigt, wie sie aus zehn einzelnen Schweifhaaren ein dicken ca. 30 cm langen Faden zwirnt, der dann mit weiteren zu wunderschönen Mustern verarbeitet wird.

Oft sind es 5000 Haarstränge, die sie so zu Unikate – wie z.B. einen Gürtel – verarbeitet.

Die Haare färbt Elke auch selbst ein; es sind die weißen Pferdehaare, die sie dazu verwendet.


Es war eine super Veranstaltung und wir freuen uns schon auf die FlotART 2014.


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