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Deutschland - Bückeburg

Bückeburg

Die ehemalige Residenzstadt Bückeburg ist immer eine Reise wert. Egal, ob man einfach nur durch die Straßen oder den Schlosspark bummelt, ob man das Schloss besichtigt, ob man in der Hofreitschule vorbeischaut, oder ob man das Hubschraubermuseum besucht.

Bückeburg liegt im Landkreis Schaumburg und rund 50 km von Hannover entfernt.

Bückeburg Schon Jahrtausende v.Chr. gab es erste Siedlungen. Doch es dauerte bis 1290, denn da begann Graf Adolf VI. mit dem Bau der Wasserburg Bückeburg am „Helweg vor dem Sandforde“.
1544 bis 1576 baute dann Graf Otto IV. die alte Burg zum Renaissance-Schloss aus und zwischen 1601 und 1622 wurde Bückeburg zur Residenz erhoben; das Schloss prunkvoll ausgebaut und um Stadtkirche, Schlosstor und Goldener Saal erweitert.

1946 wurde Schaumburg-Lippe ein Teil des neugegründeten Lands Niedersachsen.

Heute leitet Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe als Erbprinz die Familie und das Schloss. Als Generalbevollmächtigter der Fürstlichen Hofkammer obliegt ihm die „Verantwortung für den Erhalt der Baudenkmäler“. Es ist zu verstehen, dass der Unterhalt des Schlosses nicht allein durch Eintrittsgelder finanziert werden kann, obwohl mehr als 60.000 Besucher jährlich zu den Veranstaltungen kommen. Und das Ambiente im großen Festsaal des Schlosses ist schon etwas Besonderes.
Vor allen Dingen dann, wenn Classic, Jazz oder auch Comedy dargeboten wird. Für mich immer wieder ein Grund nach Bückeburg zu fahren …

Mit den Bildern vom Schloss und Schlosspark möchte ich ebenfalls Lust auf eine Reise nach Bückeburg machen.

Bückeburg
Tugendbrunnen vor dem Schloss

Er wurde einst 1552 im Innenhof des Schlosses in Stadthagen aufgestellt; kam aber 1920 nach Bückeburg und steht nunmehr vor dem 1894 erbauten Erweiterungsflügel des Schlosses hier in Bückeburg.

 Bückeburg

Bückeburg Bückeburg
Der Eingang zum Marstall (li), heute restauriert, ist es der Eingang zur Fürstlichen Hofreitschule Bückeburg. Hier kommt man ins Museum mit mehr als 1000 Exponaten und in den Stall mit 26 Schulhengsten.

Wie wer es mit einer Vorführung in der großen Reithalle?

Bückeburg Bückeburg
Der Innenhof (li) wurde 1560 erbaut und ist noch im Renaissancestil erhalten. Typisch ist der achteckige Treppenturm, der den alten Wohnturm aus dem 14. Jahrhundert mit den anderen Flügeln des Gebäudes verbindet.

Reste der ursprünglichen roten Fassadenfarbe sind noch erhalten. Auch die Fenster und Türen haben ihren ursprünglichen Charme in die heutige Zeit retten können. So wie dieses Türschloss (re). Wo es wohl hinführen wird … ???

Bückeburg Bückeburg
Anfang des 17. Jahrhunderts wurde der Goldene Saal (li) unter Fürst Ernst eingerichtet. Ganz wie auch die Schlosskapelle. Berühmte Künstler der Zeit, wie der Bronzebildhauer Adrian de Vries, schufen Kunstwerke für den Saal.
Außergewöhnlich ist die Götterpforte der Bildhauer Ebbert und Hans Wulff aus Hildesheim.

Im Großen Festsaal (re) hängt
ein seit 1896 elektrifizierten Kronleuchter sind mit handgeschliffenem böhmischem Kristall.

Bückeburg Bückeburg
Zwischen 1893 und 1897 wurde der Große Festsaal erbaut und hier finden auch heute noch Veranstaltungen und Festlichkeiten statt.

Seine Ausmaße sind 12x25 m; er ist 9 m hoch. Und das auf Leinen gemalte Deckengemälde (li und re) stammt von Prof. Ferdinand Wagner.

Bis zu 600 Personen finden bei Konzerten Platz in dem Saal mit einer hervorragenden Akustik.

Bückeburg Bückeburg
Die farbenprächtige Kassettendecke (li) im Goldenen Saal ist sehenswert. Goldene Zapfen und Ornamente verzieren die roten Kassetten.

Die Deckengemälde symbolisieren die vier Elemente Erde - Ceres, Wasser - Neptun, Luft - Äolus, Feuer - Vulkan.

Zwischen den starken hölzernen Profilen findet man gemalt die vier Jahreszeiten (re).

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Das war er also: Unser Besuch im Schloss Bückeburg. Wir gehen zurück über die Schlossbrücke mit den Figurengruppen von Adrian de Vries und schauen noch einmal den Enten auf dem Burggraben zu ...

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